moskito rüstet die Technikerschule Bremen mit einem neuen Corporate Design aus.

Frisch aus der Maschine: Farben, Verläufe, Logos. „Andruck“, warum machen wir das eigentlich? Warum ist das wichtig, und was tut die Technikerschule damit? Ein Blick hinter die Kulissen:

Apfel-P und ab dafür?

Der Kreative gestaltet, klickt auf „print“ – und fertig? Weit gefehlt! Trotz aller Standardisierung macht es im Prozess der Entwicklung eines Corporate Designs absolut Sinn, die meist anhand einer Sonderfarbe definierten Referenzfarben in der CMYK-(Technikersprech: Smück)-Umsetzung anzudrucken. Vielleicht „gönnt“ man sich Pantone & Co. noch für Visitenkarten und Briefbögen, aber spätestens, wenn es an Broschüren mit vierfarbigen Bildern geht, müssen die so genannten Hausfarben auch „in 4c“ funktionieren.

Ein Papier, ein Papier …

… ist nicht gleich Papier. Das Papier ist ein maßgeblicher Faktor in der Gestaltung von Printmedien, und die Auswahl optisch, haptisch und qualitativ geeigneter Sorten (meist eine ungestrichene für die Ausstattung und eine gestrichene für z. B. Broschüren) sollte selbstverständlicher Teil des Kreativprozesses sein. Also: Erst aussuchen und abstimmen – dann kommt der Test in der Druckmaschine, der die Auswahl in der Regel bestätigt. Wir kennen uns ja aus.

 

Andruck: Der Weg in die Maschine

Das neue Corporate Design ist, wie man so schön sagt, verabschiedet. Alles bunt, alles hübsch! Nun kommt unsere Mediengestaltung (früher: Reinzeichnung) ins Spiel. In Abstimmung mit dem Design baut sie einen Andruckbogen auf. Dieser enthält alles, was es im Vorfeld auszuprobieren gilt: Farbflächen, Verläufe, Logos in Minimalgröße …
Einer unserer bewährten Partner für Andrucke (und viele andere  Druckprojekte natürlich auch) sitzt in Sichtweite auf der anderen Seite des Hafenbeckens. Wenngleich die Entfernung hier keine große Rolle spielt, wir rudern die Daten ja nicht zur Stürken Albrecht Druckgesellschaft. Die hat uns hier netterweise mal dokumentiert, was passiert, nachdem unsere Andruckform den Weg durch deren Vorstufe auf die Druckplatte und in die Druckmaschine gefunden hat.

 

Und wen haben wir da jetzt angedruckt?

Die Technikerschule Bremen bildet berufstätige Menschen in den Fachrichtungen Elektrotechnik, Maschinentechnik und Lebensmitteltechnik zu Staatlich geprüften Technikern aus. Eine Qualifikation, die Türen öffnet – gerade zu Zeiten des Ingenieurmangels, denn die Aufgaben eines Fachtechnikers sind zwischen denen eines Meisters und denen eines Ingenieurs angesiedelt.

Entsprechend viel hat die Schule zu sagen. moskito entwickelt mit der Technikerschule gemeinsam eine Kommunikationsstrategie, um junge Interessentinnen und Interessenten für die TSB zu begeistern. Dafür steht in nächster Zeit einiges an Druckwerk an.