Unser neuer Praktikant Flo startet während Corona. Wie sich das anfühlt und welche Idee er für ein digitales Teamevent mitbringt …

moskitos erster Homeoffice-Praktikant

07.05.2020

Wir haben unseren ersten Homeoffice-Praktikanten: Florian macht in unserer Agentur sein Praxissemester. In einem Skype-Interview erzählt er, was er sich von seinem besonderen Praktikum erhofft und wie es dazu kam, dass er mit 19 Jahren schon sein eigenes Unternehmen gründete …

Lieber Florian, zuerst einmal die Frage, die jeder bei uns gestellt bekommt, egal ob Homeoffice oder nicht: Wer bist du und was hat dich zu moskito geführt?

Ich bin Flo, 20 Jahre alt, komme aus Helmstedt, das liegt zwischen Braunschweig und Magdeburg und studiere in Hildesheim „Advertising Design“. 2018 habe ich angefangen, bin also jetzt im 5. Semester. Meine Beziehung hat mich dann nach Bremen gezogen – für mein Praxissemester hatte ich mich bei zwei Bremer Agenturen beworben. Und ich sag mal so, am Ende war ich sehr froh, dass ich bei moskito gelandet bin. Das Familiäre hat mir total gefallen! Allein schon, dass man auf eurer Homepage bei den Mitarbeiterfotos keine Hierarchie erkennt, finde ich total sympathisch.

 

Wie wird dein Praktikum bei uns aus dem Homeoffice ablaufen?

Momentan nehme ich viel an Calls teil. Ich find‘s toll, eigenständig zu arbeiten und zwischendurch nach drei Stunden strukturiertem Arbeiten zu sagen: Ich fahre mal ‘ne Stunde Fahrrad. Das wird vielleicht ein Vorteil. Ansonsten freue mich auf alles was kommt!

 

Wie hast du dir den typischen Tag und das Arbeiten in einer Agentur mit 22 Leuten vorgestellt?

Ich hab mir natürlich ein paar Gedanken gemacht. Auch euer Gleitzeitmodell kenne ich. Ich wäre wohl gern sehr früh da gewesen, damit ich den Abend für mich hab. Ich hatte mir vorgestellt, dass man oft mit seinem Projektteam zusammensitzt. Alle sind per Du. Man trifft sich mal nach der Arbeit mit ‘nem Kaltgetränk – so halt!

 

Du machst dein Praktikum in der Kreation. Was erhoffst du dir davon, wo wärst du gerne in ein paar Jahren?

So eine schwierige Frage. Ich nehme mir immer vor in Halbjahres-Schritten zu planen. Mit Blick auf Corona zeigt sich ja, es kann sich immer alles ändern – auch mit Jobangeboten. Da mach ich mir eigentlich nie große Gedanken drum. Von dem Praktikum erhoffe ich mir einen guten Einblick ins Agentur-Geschehen zu bekommen. Die Kundenarbeit fehlt in meinem Studium natürlich. Konzeption lernen und mit Marken zusammenzuarbeiten. Das finde ich super spannend!

 

Du hast selbst bereits eine eigene kleine Agentur gegründet. Wie kam es dazu?

Das war ein schleichender Prozess. Meine erste Kamera hab ich mit 11 Jahren bekommen. Zum Fotografieren kam dann die Fotobearbeitung dazu. Dann hab ich oft kleine Jobs für Bekannte übernommen, wie Fotos freistellen oder Flyer gestalten. Und irgendwann habe ich mich selbstständig gemacht. Aus dem Hobby wurde dann ein Gewerbe beziehungsweise mein Kleinunternehmen.

 

Wie sah dein Alltag vor diesem Praktikum aus, gerade jetzt zur Corona-Zeit?

Ich stehe morgens auf – manchmal schon um 5 Uhr um – zu fotografieren. Ich fahre viel Fahrrad und habe kleine Jobs für Kunden von zuhause aus bearbeitet. Ich hab meine Webseite aufgeräumt. Was man halt so macht, wenn man Zeit hat.

 

Hast du ein paar Tipps, was man momentan gut in der Freizeit machen kann?

Seine Hobbies intensivieren, wie zum Beispiel Fotografieren bei mir. Wenn ich mich nicht umfangreich beschäftigen kann, werde ich gerne besser in dem, was ich bereits kann.

 

Was sind deine persönlichen Highlights am Tag?

Kommt auf den Tag und meine Laune an. Ein Highlight ist immer, wenn ich mich auf mein Rennrad schwinge und ein bis zwei Stunden durch die Gegend fahre. Da kommen mir immer die besten Ideen. Und ich telefoniere zurzeit sehr viel, das ist gerade auch sehr schön.

 

Gibt es etwas worauf du dich gerade freust?

Jetzt gerade freue ich mich darauf, mich gleich in den Zug zu setzen und für eine Kampagne ein paar Fotos zu schießen. Das ist noch eines meiner offenen Projekte.

 

Ganz abgesehen von der derzeitigen Situation kommt jetzt unsere Lieblingsaufgabe:

Nenne drei Dinge, die du unbedingt mal machen möchtest:

  • Ich würde gerne für ein Jahr oder vielleicht für immer in den Niederlanden leben und habe vor kurzem auch die Sprache gelernt.
  • Mit dem Nachtzug nach Norwegen fahren.
  • Gern mal wieder mit ein paar Leuten ans Meer fahren, gerade jetzt hätte ich da total Lust zu!

Und drei Dinge, du besser nicht getan hättest:

  • Bei Glatteis gestresst mit dem Rad zum Bahnhof fahren, das war definitiv eine blöde Idee.
  • Mit einem Auto auf ‘nen frisch gepflügten Acker fahren.
  • Ganz alleine mit 18 Jahren in eine eigene Wohnung ziehen. Neue Stadt, Studium, alleine wohnen … Diese Kombination hat mich überfordert.

Leider wird es in nächster Zeit kein Teamevent geben, an dem du alle moskitos kennenlernst. Statt Feierabend-Bier: Gibt es eine digitale Team-Aktivität, die du gerne mit uns machen würdest?

Auf jeden Fall! Ich verbringe abends oft mit Freunden digital Zeit, zum Beispiel mit dem Tool „Houseparty“. Menschliche Interaktion kann das aber leider nicht ersetzen. Deswegen hoffe ich natürlich, dass wir uns bald persönlich kennenlernen!

Vielen Dank für das Interview, lieber Flo! 

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