Unsere neue Designerin Cathi wollte eigentlich Tierärztin werden, aber dann …

Ahoi 2019! Ahoi Cathi!

08.01.2019

Neues Jahr, neues Glück und ein neuer moskito! Cathi Suhlmann unterstützt uns seit dem 2. Januar 2019 in der Design-Abteilung. In einem Interview erzählt sie uns, was sie eigentlich als Kind werden wollte und was sie irgendwann im Leben mal Ungewöhnliches bauen möchte …

 

Wie schön, dass du jetzt Teil unseres Teams bist, Cathi! Du hast in Groningen studiert und kommst eigentlich aus Lüneburg – wie hast du denn so zu uns moskitos in Bremen gefunden?

Das kam mehr durch Zufall. Ich wollte meinen Master in Deutschland machen und das gerne im Norden. Auch weil mein Freund hier lebt. Zuerst fand ich Bremen nicht attraktiv, aber mittlerweile sehr! Ich hab auch zuvor in zwei anderen Agenturen Erfahrungen gesammelt. Dann hat mir eine Freundin von dem coolen und sozialen Umfeld in der Alten Schnapsfabrik erzählt. Sie verfolgt all eure Social Media Kanäle. Und aller guten Dinge sind ja schließlich drei oder wie sagt man? 3x ist Ostfriesen-Recht! Mein Vater ist Ostfriese, deswegen darf ich das wohl sagen. 😉

 

Was wolltest du als Kind eigentlich werden, wenn du groß bist?

Tierärztin. Bis ich merkte, dass ich eigentlich kreativ arbeiten möchte, ab da wollte ich dann Modedesignerin werden. Ungefähr mit 12 Jahren hab ich dann gelernt, dass man auch andere Designbereiche studieren kann und wurde letztendlich Kommunikationsdesignerin. Ein Glück, denn das macht mir wirklich Spaß!

 

Und welchen Beruf hätten sich deine Eltern für dich gewünscht?

Lehrerin! Das ist leicht. „Werde Lehrerin, das ist ein guter Job!“, sagen die beiden immer. Mein kleiner Bruder hat das dann auch so durchgezogen. Meine Schwester hat ihren Doktor in Psychologie gemacht. Zu meinem Job sagen sie: „Na gut, mach, was du liebst.“ (lacht) Aber natürlich haben sie mich immer unterstützt.

 

Wodurch merken deine Freunde immer wieder, dass du ein echtes Design-Talent bist?

Die Gestaltung von Einladungen oder selbst Kaffeetrinken bei mir zuhause hat immer ein Konzept oder Motto. Ich versuche überall viel Liebe ins Detail zu stecken. Zuletzt habe ich zum Beispiel an meinem Geburtstag eine Casino „Black & Red“ Motto-Party gemacht.

 

Hast du noch andere Stärken, die du beruflich noch nie eingesetzt hast?

Ich bin oft die, die in emotionalen Situationen einen kühlen und klaren Kopf behält, das ist glaube ich eine Stärke von mir. Und segeln! Das habe ich schon als Kind gemacht.

 

Woran möchtest du an dir selbst gerne arbeiten?

Auf eine bestimmte Zeit begrenzt zu arbeiten, das fällt mir schwer. Am liebsten würde ich ununterbrochen an Projekten arbeiten, weil es eigentlich immer noch besser geht, wie ich finde. Das würde ich gerne besser können, akzeptieren, dass gut auch gut genug ist.

Drei Dinge, die du gerne mal machen möchtest?

  • Eine Japan-Reise! Weil ich die Kultur und vor allem die Wahrnehmung von Ästhetik spannend finde!
  • Eine eigene Schrift entwickeln, das wäre auch cool.
  • Und eine kleine Jolle selber bauen, wie mein Vater – der hat allerdings einen richtigen Motorsegler gebaut. Das würde mich sehr reizen! Das Gefühl mit etwas zu fahren, was man selbst gebaut hat, ist glaube ich krass.

Und drei, die du lieber nicht getan hättest?

Das ist schwierig. Ich glaube, aus allem, was man jemals getan hat, wird man zu der Person, die man ist. Die Fehler und negativen Dinge mit inbegriffen. Deswegen, nee, ich würde alles nochmal genauso machen!

Welche Frage, sollten wir beim nächsten Neuling-Interview unbedingt wieder stellen?

Die Frage mit den Eigenschaften, die man noch so hat, finde ich spannend! Denn manchmal übersieht man die gerne und das ist doch schade.

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